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Suchbegriff: Branchentrends und Analysen

Das in London ansässige Unternehmen Titanbay erweitert seine Aktivitäten in der Schweiz durch die Gründung eines lokalen Beirats, dem ehemalige Führungskräfte von UBS, Julius Bär und Swiss Life angehören. Der Beirat wird Marktkenntnisse und Fachwissen einbringen, um das Wachstum des Unternehmens in der Schweiz und der gesamten EMEA-Region zu unterstützen und der steigenden Nachfrage nach Zugang zu privaten Märkten unter Privatbankkunden gerecht zu werden.
Der Schweizer Kabelmaschinenhersteller Komax meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 8 % auf 580 Millionen CHF und einen Rückgang der Auftragseingänge um 2,1 % auf 565 Millionen CHF, was in erster Linie auf die anhaltende Zurückhaltung der Kunden in der europäischen Automobilindustrie zurückzuführen ist. Das Unternehmen übertraf zwar die Umsatzerwartungen, blieb jedoch hinter den Schätzungen für die Auftragseingänge zurück. Trotz der Herausforderungen erzielte Komax durch Kostensenkungsmaßnahmen ein leicht positives Betriebsergebnis und erwartet ab 2026 jährliche Einsparungen in Höhe von 25 Millionen CHF.
DocMorris meldete für 2025 ein zweistelliges Wachstum in lokalen Währungen, wobei der Umsatz im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 15,5 % und gegenüber dem Vorquartal um 6 % stieg. Der deutsche Hauptmarkt der Online-Apotheke verzeichnete ein Wachstum von 9,9 % auf 1,12 Mrd. CHF, obwohl das Unternehmen mit einem erwarteten negativen EBITDA von 50 Mio. CHF weiterhin erhebliche Verluste hinnehmen muss. Das Unternehmen strebt an, im Jahr 2026 die operative Gewinnschwelle zu erreichen, ein Ziel, das als sehr ambitioniert beschrieben wird.
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin eröffnete das Weltwirtschaftsforum in Davos inmitten eskalierender geopolitischer Spannungen zwischen den USA und Europa wegen Grönland. Die Krise geht auf Zollandrohungen der USA gegen europäische Länder zurück, die sich an einer Erkundungsmission in Grönland beteiligt hatten. Es werden wichtige Reden der europäischen Staats- und Regierungschefs Macron und von der Leyen erwartet, während die Schweiz trotz möglicher Kollateralschäden durch den transatlantischen Konflikt separate Handelsverhandlungen mit den USA führt.
Der Artikel befasst sich mit den Herausforderungen, denen sich die Bemühungen zur Wiederbelebung der US-amerikanischen Fertigungsindustrie gegenübersehen. Er wird im Rahmen eines Abonnementangebots der Financial Times präsentiert, das die hochwertige Berichterstattung der Publikation zu Wirtschaftsthemen hervorhebt, wobei der eigentliche Inhalt zu den Schwierigkeiten in der Fertigungsindustrie offenbar hinter einer Paywall versteckt ist.
Die Schweiz verzeichnete 2025 mit nur 233.737 verkauften Fahrzeugen einen historischen Tiefstand bei den Neuwagenverkäufen, den niedrigsten Wert seit 25 Jahren. Dies spiegelt zwar das veränderte Verbraucherverhalten wider, da die Menschen ältere Autos länger behalten, stellt jedoch eine Herausforderung für den Klimaschutz dar, da ältere Fahrzeuge mehr CO₂ ausstoßen. Autoimporteure müssen mit Strafen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro rechnen, wenn sie die CO₂-Grenzwerte nicht einhalten, was die Spannung zwischen wirtschaftlichen Trends und Umweltzielen deutlich macht.
Die deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten gingen 2025 aufgrund der Zollpolitik von Präsident Trump deutlich zurück, wobei insbesondere die Automobilausfuhren stark betroffen waren. Der Handelsüberschuss Deutschlands gegenüber den USA sank auf den niedrigsten Stand seit 2021, und die USA verloren ihre Position als Deutschlands wichtigster Handelspartner an China. Wirtschaftsexperten warnen, dass die US-Handelspolitik den amerikanischen Markt für deutsche Exporteure risikoreich gemacht hat und langfristige negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zu erwarten sind.
Die Analysten sind hinsichtlich der Belimo Holding AG stark gespalten: Während die UBS ihre Verkaufsempfehlung beibehält und ihr Kursziel auf 524 CHF senkt (was einem Rückgang von 40 % entspricht), hat Berenberg sein Kursziel auf 1020 CHF angehoben. Diese Uneinigkeit spiegelt unterschiedliche Ansichten zum Rechenzentrumsgeschäft von Belimo (17 % des Umsatzes) und den allgemeinen Wachstumsaussichten wider. Der aktuelle Aktienkurs liegt bei 798 CHF, und die Empfehlungen der Analysten sind gleichmäßig zwischen Kauf, Halten und Verkauf aufgeteilt.
Peter Voser, Vorsitzender von ABB und internationaler Wirtschaftsgigant, bleibt trotz geopolitischer Spannungen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos optimistisch. Er plädiert für langfristige Strategien, die Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Unternehmen und die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Ländern, anstatt zu versuchen, große Machtblöcke direkt zu beeinflussen. Voser erkennt zwar die aktuellen Herausforderungen des Geschäftsumfelds an, glaubt jedoch an bedeutende globale Wachstumschancen und betont, wie wichtig es ist, in unsicheren Zeiten die Stabilität der Unternehmen für die Mitarbeiter aufrechtzuerhalten.
China erhält die letzten Lieferungen von extrem günstigem, mit Sanktionen belegtem venezolanischem Öl. Zwei Tanker mit insgesamt 3,8 Millionen Barrel sind derzeit unterwegs. Damit endet Chinas Zugang zu stark vergünstigtem venezolanischem Rohöl nach der Blockade durch die USA und der Absetzung von Nicolas Maduro. Künftig müssen chinesische Raffinerien für venezolanisches Öl internationale Marktpreise über autorisierte Handelskanäle wie Vitol zahlen, die nun im Vergleich zum früheren illegalen Handel deutlich geringere Rabatte anbieten.

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